Druckvorlagen mit Siegeln der Universität Frankfurt

Datierung

1914-1970

Objekt-Schaufenster

Drucken
per E-Mail senden

Druckvorlagen mit Siegeln der Universität Frankfurt

Druckvorlagen mit Siegeln der Universität Frankfurt

von Vera Hierholzer

"Nach Mitteilung des Kuratoriums werden die gegenwärtig geltenden Dienststempel wieder eingezogen. Der Dienststempel ändert sich damit zum 5. Male, nämlich: 1. mit Adler und Hakenkreuz, 2. nach Entfernung des Hakenkreuzes, 3. nach Entfernung des Reichsadlers und damit leeres Mittelfeld, 4. mit Goethekopf. Ich verkenne nicht, dass sich in dieser Fröhlichkeit des Stempelwechsels unser Zeitgeschehen widerspiegelt."

Ironisch kommentierte der Direktor der Universitätskinderklinik, Bernhard de Rudder (1894-1962), die widerholte Neugestaltung des Universitätssigels im Jahr 1958. Ein entnervter Unterton schwingt deutlich mit, dabei erlebte de Rudder in seiner Amtszeit nur einen kleinen Teil der Wechsel mit: Bereits in der Weimarer Republik war das Siegel mehrfach ausgetauscht worden, und in den 1970er-Jahren wurde der klassische Goethe-Kopf der Nachkriegszeit erneut ersetzt - durch den Goethe-Kopf von Adrian Frutiger (*1928), der bis heute das offizielle Logo der Universität ist.

Zurück zum Anfang der Seite

Über die Plattform


Entstehungskontext der Plattform

Die Plattform wurde von der Studiengruppe "sammeln, ordnen, darstellen" am Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften entwickelt und im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Goethe-Universität im Jahr 2014 eröffnet. Ihr Aufbau war eng mit der Ausstellung „Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität“ verknüpft, die von Oktober 2014 bis Februar 2015 im Museum Giersch der Goethe-Universität zu sehen war. Viele der Objekterzählungen waren auch in der Ausstellung zu lesen und sind im Katalog abgedruckt worden; viele Ausstellungstexte haben wiederum den Weg in die Plattform gefunden. Ebenso wurden die auf der Plattform gezeigten Filme sowie viele der Fotografien eigens für die Ausstellung produziert.

Leitung der Studiengruppe und Herausgabe der Plattform

Dr. Judith Blume (heute: Koordinatorin der Sammlungen an der Goethe-Universität)
Dr. Vera Hierholzer (bis 2018; heute: Direktorin des Museums für Industriekultur in Osnabrück)
Dr. Lisa Regazzoni (bis 2020; heute: Professur für Theorie der Geschichte an der Universität Bielefeld)

Betreuung der Plattform

Sammlungskoordination der Goethe-Universität
Universitätsbibliothek Johann-Christian-Senckenberg
sammlungen@uni-frankfurt.de

Programmierung

Sven Winnefeld
www.winkin-verlag.de

Design

FGS Kommunikation – Steffen Grzybek, Martin Schulz GbR
www.fgs-kommunikation.de

Developed By

Jatinkumar Nakrani
linkedin
Github

Team der Jubiläumsausstellung "Ich sehe wunderbare Dinge. 100 Jahre Sammlungen der Goethe-Universität" von 2014

Dr. Charlotte Trümpler (Projektleitung und Kuratorin; Autorenkürzel: CT)
Dr. Judith Blume (Kuratorin, Autorenkürzel: JB)
Dr. Vera Hierholzer (Kuratorin, Autorenkürzel: VH)
Dr. Lisa Regazzoni (wissenschaftliche Mitarbeit, Autorenkürzel: LR)

Fotografien

Die Fotografien wurden von den einzelnen Sammlungen oder Autoren zur Verfügung gestellt sowie von Tom Stern (Sammlungsräume und Objekte), Uwe Dettmar (Objekte) und Jürgen Lechner (Objekte) angefertigt. Die Nachweise finden Sie bei den entsprechenden Abbildungen. Sollte trotz sorgfältiger Recherche ein Rechteinhaber oder Fotograf nicht genannt sein, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis.

Filmproduktion

Sophie Edschmidt (Regie und Schnitt)
Philipp Kehm (Kamera)
Philipp Gebbe (Musik)
Dr. Charlotte Trümpler (Idee und Beratung)

Finanzierung